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 Das Leitbild des OHG-Nagold

"Die Menschen stärken - die Sachen klären"
(Hartmut von Hentig)

Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir - Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold - an:
Unsere Schule ist ein Lebensraum, in dem die Menschen das Wichtigste sind.

  1. Am OHG gibt es ein gutes Arbeitsklima und ein gemeinschaftlich gestaltetes Schul-Leben. Alle Beteiligten können ihre Persönlichkeit entwickeln und verantwortlich einbringen. Sie fühlen sich an der Schule wohl, weil sie sich gegenseitig respektieren und einander helfen. Räume und Schulgelände sind angenehm gestaltet. 

  2. Das OHG ist eine gewaltfreie Schule. Offenheit und Toleranz, Ehrlichkeit und Zivilcourage, Verantwortung für sich, für andere und für Sachen sind selbstverständlich. Bei Problemfällen und Konflikten suchen die Beteiligten gemeinsam und fair eine Lösung. Beschlossene Regeln und Vereinbarungen werden eingehalten.

  3. Am OHG gehören Wissens- und Persönlichkeitsbildung zusammen. Die Schule leitet an zur eigenständigen und kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und weltanschaulichen Fragen. Außer den bereits genannten Werten sind Lebensfreude und Gesundheit, Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, Dialog- und Teamfähigkeit wesentliche Bildungsziele.

  4. Am OHG wird der Unterricht anspruchsvoll und abwechslungsreich gestaltet. Aktuelle Themen werden gebührend berücksichtigt. Die Lehrer sind bereit, sich der Frage nach dem Sinn der Inhalte zu stellen. Sie entwickeln ihre Methodik weiter und bieten vielfältige Formen des Lernens an.

  5. Am OHG erwerben die Schüler fachliche Fähigkeiten auf angemessen hohem Niveau. Neugier und Leistungsbereitschaft werden gefordert und gefördert. Leistung innerhalb und außerhalb des Unterrichts wird anerkannt. Das OHG macht Angebote für lernschwache und für besonders begabte Schüler.

  6. Am OHG wird soziales Engagement von allen gewürdigt und unterstützt.

  7. Am OHG verbessern gemeinsame Aktivitäten auch außerhalb des Unterrichts die Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern und zwischen den Schülern untereinander.

  8. Das OHG fördert die Begegnung mit der "Außenwelt" und das Engagement in ihr. Der geschützte Raum der Schule bereitet auf die Anforderungen dort vor. 

  9. Die Eltern der OHG-Schüler nehmen ihre Erziehungsverantwortung wahr. Sie erkennen die Arbeit der Schule an und unterstützen sie.

  10. Am OHG sprechen Schüler, Lehrer und Eltern regelmäßig über die schulische Arbeit und entwickeln so den Standard der Schule stetig weiter.

 

Lesen Sie auch die Beiträge der einzelnen Fachschaften zur innerschulischen Leitbilddiskussion

 

Im Laufe des Schuljahres 2002/2003 haben wir - Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter am OHG - über verschiedene Schritte gemeinsam das Leitbild unserer Schule entwickelt.

Nach dem Grundsatzbeschluss der Gesamtlehrerkonferenz am 02.12.2002 und der Schulkonferenz am 25.02.2003 zur Erstellung eines Leitbildes haben die einzelnen Fachschaften Beiträge erstellt. Die Schüler haben eine Umfrage unter der gesamten Schülerschaft durchgeführt und auf dieser Grundlage ihren Vorschlag für das Leitbild formuliert. Die Eltern haben ebenfalls eine Befragung unter der Elternschaft durchgeführt und aufbauend auf den Ergebnissen einen Vorschlag für das Leitbild entworfen.

In mehreren Sitzungen der "Pädagogischen Provinz" (einem Gesprächskreis von Lehrern zu pädagogischen Fragen) wurde aus den vorliegenden Papieren gemeinsam mit Schülern und Eltern ein Entwurf entwickelt, der die Grundlage für die Diskussion am Pädagogischen Tag im Juni 2003 bildete. Die Ergebnisse des Pädagogischen Tages führten zu weiteren Änderungsvorschlägen, die von einer Redaktionsgruppe eingearbeitet wurden. Die Gesamtlehrerkonferenz am 07.10.2003 und die Schulkonferenz am 21.10.2003 haben das Leitbild in der vorliegenden Form verabschiedet.

Der gesamte Entwicklungsprozess wurde von einer Koordinierungsgruppe begleitet. Ein Schulberater des Oberschulamtes Karlsruhe hat uns bei der Arbeit beraten.

Im nächsten Entwicklungsschritt werden Fachgruppen Konkretisierungen der Ziele des Leitbildes für ihren Bereich formulieren. Zusätzlich werden im laufenden Schuljahr drei Bausteine für das Schulprogramm entwickelt:

  • "Methodencurriculum":
    Das "Methodencurriculum" soll konkret darstellen, in welcher Klassenstufe welche "Methode" (Referat, Präsentation etc.) vermittelt werden soll.
  • "Gesamtkonzeption der außerunterrichtlichen Veranstaltungen":
    Darstellung, welche Veranstaltungen (Schullandheime, Ausflüge etc.) durchgeführt werden sollen.
  • "Förderung der Medienkompetenz":
    In den einzelnen Fachschaften stellen die Kollegen dar, bei welchen Unterrichtsinhalten der Einsatz "neuer" Medien geeignet ist.


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