Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir - Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold - an: Unsere Schule ist ein Lebensraum, in dem die Menschen das Wichtigste sind.
Am OHG gibt es ein gutes Arbeitsklima und ein gemeinschaftlich gestaltetes Schul-Leben.
Alle Beteiligten können ihre Persönlichkeit entwickeln und verantwortlich einbringen.
Sie fühlen sich an der Schule wohl, weil sie sich gegenseitig respektieren und einander helfen.
Räume und Schulgelände sind angenehm gestaltet. Das OHG ist eine gewaltfreie Schule. Offenheit und Toleranz,
Ehrlichkeit und Zivilcourage, Verantwortung für sich, für andere und
für Sachen sind selbstverständlich. Bei Problemfällen und Konflikten
suchen die Beteiligten gemeinsam und fair eine Lösung. Beschlossene
Regeln und Vereinbarungen werden eingehalten.
Am OHG gehören Wissens- und Persönlichkeitsbildung zusammen. Die Schule
leitet an zur eigenständigen und kritischen Auseinandersetzung mit
wissenschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und
weltanschaulichen Fragen. Außer den bereits genannten Werten sind
Lebensfreude und Gesundheit, Bewahrung der natürlichen
Lebensgrundlagen, Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, Dialog- und
Teamfähigkeit wesentliche Bildungsziele.
Am OHG wird der Unterricht anspruchsvoll und abwechslungsreich gestaltet.
Aktuelle Themen werden gebührend berücksichtigt.
Die Lehrer sind bereit, sich der Frage nach dem Sinn der Inhalte zu stellen.
Sie entwickeln ihre Methodik weiter und bieten vielfältige Formen des Lernens an.
Am OHG erwerben die Schüler fachliche Fähigkeiten auf angemessen hohem Niveau.
Neugier und Leistungsbereitschaft werden gefordert und gefördert.
Leistung innerhalb und außerhalb des Unterrichts wird anerkannt.
Das OHG macht Angebote für lernschwache und für besonders begabte Schüler.
Am OHG wird soziales Engagement von allen gewürdigt und unterstützt.
Am OHG verbessern gemeinsame Aktivitäten auch außerhalb des Unterrichts die
Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern und zwischen den Schülern untereinander.
Das OHG fördert die Begegnung mit der "Außenwelt" und das Engagement in ihr.
Der geschützte Raum der Schule bereitet auf die Anforderungen dort vor. Die Eltern der OHG-Schüler nehmen ihre Erziehungsverantwortung wahr.
Sie erkennen die Arbeit der Schule an und unterstützen sie. Am
OHG sprechen Schüler, Lehrer und Eltern regelmäßig über die schulische
Arbeit und entwickeln so den Standard der Schule stetig weiter.
Lesen Sie auch die Beiträge der einzelnen Fachschaften zur innerschulischen Leitbilddiskussion
Im Laufe des Schuljahres 2002/2003 haben wir - Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter am OHG -
über verschiedene Schritte gemeinsam das Leitbild unserer Schule entwickelt.
Nach dem Grundsatzbeschluss der Gesamtlehrerkonferenz am 02.12.2002 und
der Schulkonferenz am 25.02.2003 zur Erstellung eines Leitbildes haben
die einzelnen Fachschaften Beiträge erstellt. Die Schüler haben eine
Umfrage unter der gesamten Schülerschaft durchgeführt und auf dieser
Grundlage ihren Vorschlag für das Leitbild formuliert. Die Eltern haben
ebenfalls eine Befragung unter der Elternschaft durchgeführt und
aufbauend auf den Ergebnissen einen Vorschlag für das Leitbild
entworfen.
In mehreren Sitzungen der "Pädagogischen Provinz" (einem Gesprächskreis
von Lehrern zu pädagogischen Fragen) wurde aus den vorliegenden
Papieren gemeinsam mit Schülern und Eltern ein Entwurf entwickelt, der
die Grundlage für die Diskussion am Pädagogischen Tag im Juni 2003
bildete. Die Ergebnisse des Pädagogischen Tages führten zu weiteren
Änderungsvorschlägen, die von einer Redaktionsgruppe eingearbeitet
wurden. Die Gesamtlehrerkonferenz am 07.10.2003 und die Schulkonferenz
am 21.10.2003 haben das Leitbild in der vorliegenden Form
verabschiedet.
Der gesamte Entwicklungsprozess wurde von einer Koordinierungsgruppe begleitet.
Ein Schulberater des Oberschulamtes Karlsruhe hat uns bei der Arbeit beraten.
Im nächsten Entwicklungsschritt werden Fachgruppen Konkretisierungen
der Ziele des Leitbildes für ihren Bereich formulieren. Zusätzlich
werden im laufenden Schuljahr drei Bausteine für das Schulprogramm
entwickelt:
"Methodencurriculum":
Das "Methodencurriculum" soll konkret darstellen, in welcher Klassenstufe
welche "Methode" (Referat, Präsentation etc.) vermittelt werden soll.
"Gesamtkonzeption der außerunterrichtlichen Veranstaltungen":
Darstellung, welche Veranstaltungen (Schullandheime, Ausflüge etc.) durchgeführt werden sollen.
"Förderung der Medienkompetenz":
In den einzelnen Fachschaften stellen die Kollegen dar,
bei welchen Unterrichtsinhalten der Einsatz "neuer" Medien geeignet ist.
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