Das Doppelstundenmodell
Auswertung der Umfragebögen

                 
1. Was ist am Doppelstundenmodell positiv?
2. Was ist am Doppelstundenmodell negativ?
3. Was ist am derzeitigen Doppelstundenmodell zu verbessern?
 
 
Was ist am Doppelstundenmodell positiv ?
 

Schüler

 

Eltern

 

Lehrer

 

Begründung

Häufigkeit

   

Begründung

Häufigkeit

   

Begründung

Häufigkeit

1

Weniger Bücher por Tag, leichterer Schulranzen

24

 

1

Leichtere Schulranzen

54

 

1

Weniger Stress und Hektik im Schulalltag, z.B. durch weniger Raumwechsel

39

2

Zwei längere Pausen => bessere Entspannung

18

 

2

mehr Ruhe im Schulalltag, aufgrund geringerer Raumwechsel (auch weniger Konflikte)

24

 

2

Mehr Möglichkeiten und Freiraum für offene Unterrichts-formen, inkl. Schlussbesprechung

28

3

Vormittag ist ruhiger und weniger hektisch, da weniger Raumwechsel

14

 

3

bessere Vorbereitung auf den Schultag aufgrund geringerer Fächeranzahl (mehr Übersichtlichkeit)

23

 

3

Mehr Intensität, mehr konzentrierteres und effektiveres Arbeiten

26

4

In einer Doppelstunden lernt man mehr als in zwei Einzelstunden => beserer und intensiverer Lerneffekt

12

 

4

Zeit, um sich in ein Thema zu vertiefen, länger auf eine Sache zu konzentrieren (intensiveres Lernen)

22

 

4

Zeit zum Üben und Vertiefen => Unterricht ohne Zeitdruck

20

5

Vormittag vergeht schneller

11

 

5

die zwei längeren Pausen ermöglichen eine bessere Erholung

14

 

5

Ökonomischere Vorbereitung

17

6

Statt 6 Fächer max. nur noch 3 Fächer am Vormittag, nur noch dreimal Umstellen auf ein anderes Fach

10

 

6

Schüler lernen, sich ihre Lernzeiten/Hausaufgaben besser einzuteilen

14

 

6

Mehr Ruhe im Unterricht

15

7

Mehr Zeit bei Klassenarbeiten

10

 

7

weniger Hausaufgaben pro Tag

13

 

7

Besseres Unterrichtsklima, gute Arbeitsatmosphäre

13

8

Mehr Zeit, um schwierige Themen zu behandeln und Fragen zu stellen

8

 

8

alle Beteiligten wirken entspannter, gelassener

9

 

8

Mehr Methodenvielfalt im Unterricht

10

9

Weniger HA direkt auf den nächsten Tag erledigen

8

 

9

mehr Zeit bei Klassenarbeiten

7

 

9

Mehr Ruhe im Schulhaus

12

10

Maximal 4 Fächer, auf die man sich am nächsten Tag vorbereiten muss

7

 

10

Unterrichtsstoff kann gelassener vermittelt werden

5

 

10

Bereitschaftsdienst gerechter verteilt

8

11

Mehr Zeit für Gruppenarbeit und Projekte

6

 

11

Lehrkräfte mussten ihre Unterrichtsmethoden modernisieren

5

 

11

Mehr Zeit für Klassenarbeiten

8

12

Bessere Einteilung der HA

4

 

12

Themen können u.U. an einem Tag abge-schlossen werden

4

 

12

Geringerer Transport von Material

7

13

Weniger HA im Allgemeinen

4

 

13

mehr Zeit im Sport-/Kunstunterricht, dadurch effizienter

4

 

13

Weniger psychischer Stress im Unterricht

7

14

Unbeliebtes Fach nur noch ein/zweimal pro Woche

3

 

14

mehr Zeit für Experimente in den natur-wissenschaftlichen Fächern

4

 

14

Alles ist besser als vorher, bitte beibehalten

7

15

Bessere Vertiefung einzelner Themen

3

 

15

Unterrichtszeit wird tatsächlich genutzt, weil sich Wegezeiten für Lehrer/Schüler verringert haben

4

 

15

Besserer Stundenplan

4

16

Bei Unterrichtsausfall gleich zwei Stunden weniger

3

 

16

Im Allgemeinen wird das Modell als Verbesserung angesehen, mit ein paar Korrekturen wird es optimiert

4

 

16

Pünktlicher Stundenbeginn

2

17

Lehrer wikren weniger gestresst

2

 

17

mehr Zeit für Gruppen- und Projektarbeiten

2

 

17

Einstündige Fächer ein halbes Jahr zweistündig zu unterrichten ist besser

1

18

Mehr Zeit für eigenständiges Arbeiten

2

 

18

Kinder kommen mit dem neuen Modell im allgemeinen gut zurecht

2

       

19

Man sieht Lehrer, die man nicht gern hat, seltener

2

 

19

mehr Zeit für Fragen + Diskussionen

2

       

20

Woche vergeht schneller

1

 

20

mehr Zeit auf einzelne Schüler einzugehen

1

       

21

Bessere Möglichkeit der Verbindung von Theorie und Praxis

1

 

21

für die 5. Klasse ist das Modell der bessere Einstieg

1

       

22

Mehr Zeit für GFS-Besprechung

1

 

22

Lehrer können die Pausen selbständig einteilen und dem Unterrichtsstoff anpassen

1

       

23

Besserer Stundenplan

1

 

23

weniger unterschiedliche Fächer

1

       

24

Bessere Nutzung der Hohlstunden bei Unterrichtsausfall

1

 

24

längere Unterrichtseinheiten fördern Kontinuität (auch beim Üben)

1

       

25

Mehr Zeit für HA-Besprechung

1

               

26

Weniger Strafarbeiten + mehr Zeit dafür

1

               
                      
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Was ist am Doppelstundenmodell negativ?

                      

Schüler

 

Eltern

 

Lehrer

 

Begründung

Häufigkeit

   

Begründung

Häufigkeit

   

Begründung

Häufigkeit

1

Konzentrationsschwierigkeiten

18

 

1

Unterrichtsausfall fällt gleich doppelt ins Gewicht, betrifft auch erkrankte Schüler

21

 

1

Bei Krankheit oder Abwesenheit des Lehrers mehr Unterrichtsausfall (pro Klasse)

20

2

Monotoner und langweiliger Unterricht, 90 Minuten Frontalunterricht, ohne Abwechslung

15

 

2

Kinder können nicht so lange stillsitzen, sich konzentrieren (stören dadurch eher den Unterricht)

16

 

2

Man sieht Klasse nur einmal die Woche => große Zeitspanne

13

3

Mehr Hausaufgaben

10

 

3

Unterrichtsstil zu frontal, oft langweilig, den Doppelstunden nicht angepasst

15

 

3

3stündige Fächer => in einem Halbjahr nur 2stündig

8

4

Unterrichtsausfall bei Abwesenheit des Lehrers

9

 

4

Fremdsprachlicher Unterricht weist oft zu große zeitliche Unterbrechungen auf (zu wenig Kontinuität)

11

 

4

Zu wenig Präsenz des Klassenlehrers in der eigenen Klasse

7

5

Manche Fächer nur noch einmal pro Woche => großer Abstand

9

 

5

viele Fächer werden nur 1x pro Woche unterrichtet

8

 

5

HA-Organisation für Schüler schwieriger

6

6

Bei eigenem Fehlen muss mehr Stoff nachgeabreitet werden

4

 

6

zu viele Hausaufgaben auf einmal/schlechte Verteilung

7

 

6

Konzentrationsprobleme bei den Schülern

6

7

Beide Tischpartner müssen das Schulbuch mitbringen

4

 

7

Fächer sind schlecht verteilt

6

 

7

Stoffmenge kann nicht so gut bewältigt werden

5

8

Keine kurzen Erholungspausen

4

 

8

1-stündige-Fächer werden nur ein Halbjahr unterrichtet, diese eine Note könnte für die Versetzung entscheidend sein/ Lehrer können Kinder nicht richtig kennenlernen

5

 

8

In Fremdsprachen zu wenig Sprechfrequenz (nur zweimal die Woche)

2

9

z.T. schlechte Verteilung (z.B. drei Hauptfächer am Vormittag, drei Sprachen an einem Tag, Hauptfach am Nachmittag)

3

 

9

bei 2-stündigen Fächer kann der Unterricht wegen ungünstiger Konstellationen (Krankheit, Feiertage, Fortbildung etc) oft über mehrere Wochen ausfallen

5

 

9

Stundenplaneinteilung (die selbe Klasse an zwei aufeinanderfolgenden Tagen)

2

10

Zu wenig Bewegung im Unterricht

3

 

10

"Anstrengende" Fächer sind noch anstrengender, da sie über 90 min. am Stück unterrichtet werden

4

 

10

Lernerfolg bei S geringer

2

11

Zu langes Sitzen während der Doppelstunde

3

 

11

Mensa: zu lange Wartezeiten, Mittagspause dadurch u.U. zu kurz

4

 

11

Hauptfächer am Nachmittag

2

12

Lehrer werden schnell ungeduldig

2

 

12

reine "Sprachen-Tage" überfordern die Schüler.

4

 

12

Zu wenig Kollegenkontakt

2

13

Hauptfächer am Nachmittag

2

 

13

mehr Hausaufgaben

3

 

13

Nachbarklassen stören bei Pausen während der Doppelstunde

2

14

Zu wenig Wiederholung des Unterrichtsstoffs

2

 

14

oft fehlen Pausen während einer Doppelstunde

3

 

14

Doppelstundenvertretung ist anstrengend

1

15

Busverkehr wurde zur 3. Stunde (Hinfahrt) und zur 4. Stunde (Rückfahrt) z.T. nicht angepasst

2

 

15

Toilettengang während Doppelstd. Problematisch

3

 

15

KA-Termine sind begrenzt

1

16

Bei einmal Fehlen hat man 2 Fehlstunden (Oberstufe)

1

 

16

keine Vertretung bei Stundenausfall ab Klasse 10

3

       

17

Klassenlehrer zu wenig präsent

1

 

17

Organisation der Hausaufgaben ist schwierig

2

       

18

HA-Organisation insgesamt schwieriger

1

 

18

Schüler sind der größeren Eigenverantwortung im Lernen aufgrund der großen zeitlichen Abstände nicht gewachsen

2

       

19

HA-Besprechung dauert häufig sehr lange

1

 

19

Hauptfächer am Nachmittag sind ungünstig

2

       

20

Lehrer sind schlechter erreichbar

1

 

20

keine optimale Abstimmung des Busverkehrs (z.B. Rotfelden, Mötzingen)

2

       

21

mehr Andrang in der Mensa

1

 

21

bei 3-stündigen Fächern ist die Aufteilung in 2 bzw. 4 Std. im Halbjahr ungünstig, besonders wieder für die Sprachen

2

       
       

22

Pausen sind zu kurz

1

       
       

23

zu viele Randstd. Fallen aus/im Härtefall gelten nur die 3./4. Std. als "Kernzeit"

1

       
       

24

viel Nachmittagsunterricht

1

       
       

25

zu lange Pausen, wenn "mittendrin" im Schultag Unterricht ausfällt

1

       
       

26

im naturwissenschaftlichen Zug wird mehr Fremdsprachenunterricht erteilt als in den Naturwissenschaften

1

       
       

27

zu wenig Sport

1

       
       

28

weniger Bewegung

1

       
                     
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Was ist am derzeitigen Doppelstundenmodell noch zu verbessern?

                      

Schüler

 

Eltern

 

Lehrer

 

Begründung

Häufigkeit

   

Vorschlag

Häufigkeit

   

Begründung

Häufigkeit

1

Kurze Pausen während des Unterrichts (trinken, Klassenzimmer lüften, zur Toilette gehen)

18

 

1

bessere Aufteilung der Fächer im Wochenrhythmus (reine Sprachen- oder naturwissenschaftl. Tage vermeiden), Verhältnis Haupt- zu Nebenfächer

18

 

1

Bessere Verteilung bei dreistündigen Fächern
=> A/B Wochen

15

2

Mehr Methodenwechsel, kein reiner Frontalunterricht, Unterricht abwechslunsgreicher gestalten

10

 

2

kleinere Pausen in den Doppelstunden einführen, um Essen/Trinken/Bewegung/Entspannungs-übungen zu ermöglichen

17

 

2

Bessere Verteilung bei dreistündigen Fächern
=> einmal in der Woche auch einstündig

7

3

Kleines Spiel am ende der Stunde (v.a. 5. + 6. Klasse)

5

 

3

dynamischere Unterrichtsstruktur/Abwechslung

10

 

3

Bessere Verteilung der Stunden im Wochenplan

5

4

Bessere verteilung der Fächer auf die Woche (z.B. nicht Montag und Dienstag Englisch)

3

 

4

gemischtes Doppelstundenmodell, insbesondere Sprachen sollten einstündig unterrichtet werden

5

 

4

Ein Block aufmachen für Einzelstunden

5

5

Nebenfächer auf den Nachmittag

2

 

5

Auflösung des Doppelstundenmodells für die 5/6. Klasse wie in Herrenberg am SGH (wegen Sprachen)

5

 

5

Keine Fremdsprachen am Nachmittag

3

6

Weniger HA (v.a. bei Nachmittagsunterricht)

2

 

6

Busverbindungen besser abstimmen

4

 

6

2stündige Fächer pro Halbjahr besser 4stündig pro Quarthal

3

7

Rücksichtnahme der Lehrer auf die Konzentration der Schüler

2

 

7

Stundenausfälle sind zu verringern

4

 

7

Wenn man Klasse in zwei Fächern unterrichtet nicht beide Fächer am selben Tag

1

8

Bessere Koordination der Busfahrzeiten

1

 

8

3-stündige Fächer auf 1 DS + 1 ES splitten

3

 

8

Mehr HA-Betreuung in der Schule

1

9

Späterer Unterrichtsbeginn

1

 

9

Methoden einführen, die das eigenverantwortliche Arbeiten fördern (z.B. Stillarbeit, Freiarbeitszeiten)

3

 

9

Bessere Verteilung der Klassenlehrerstunden auf die Woche

1

10

Längere Mittagspause

1

 

10

Doppelstundenmodell erst ab Oberstufe

2

 

10

Besserer Kollegenaustausch für mehr Ideen

1

11

Einzelstunden einbauen

1

 

11

Vertretung bei Ausfall sollte fachbezogen sein.

2

 

11

Randstunden konsequent vertreten

1

12

Häufiger neue Medien einsetzen

1

 

12

Bei Ausfall Ersatzlehrer/Ersatzfächer besser planen

2

 

12

Mehr bewegter Unterricht

1

13

Keine Hauptfächer am Nachmittag

1

 

13

die zwei "langen" Pausen kürzen

2

 

13

Abschaffung

1

14

Mehr Experimente in den Naturwissenschaften

1

 

14

bei Vertretung. Bessere Organisation ab Klasse 10, besonders wenn 3/4. Std. betroffen ist (z.B. Arbeitsblätter austeilen, die bearbeitet werden müssen!)

2

 

14

Bezeichnung der Stunden ändern

1

15

Antwortblätter bei HA

1

 

15

pro Schultag maximal 2 Fremdsprachen

2

       

16

EVA an Stelle von Vertretungsunterricht

1

 

16

mindestens 1 Tag Abstand zwischem dem Unterricht in einem Fach

2

       

17

Abschaffung für die Unterstufe

1

 

17

mehr Gruppenarbeit

2

       
       

18

Fach "Lernen lernen" ist zu intensiveren (z.B. fachbezogene Wochenarbeitspläne mit den Schülern erarbeiten, Hilfe beim Planen häuslichen Arbeitens, Stillarbeiten)

2

       
       

19

Ein Lehrer sollte pro Tag nur 1 Doppelstd. In der Klasse unterrichten, damit nicht zuviele Std. auf einmal ausfallen

1

       
       

20

die 2 Pausen auf 25 min. verlängern

1

       
       

21

Hauptfächer in den Vormittagsunterricht

1

       
       

22

Sprachen mind. 3x die Woche unterrichten

1

       
       

23

bei geeignetem Wetter mehr Anschauungsunterricht im Freien

1

       
       

24

kleinere Klassen, um den Konzentrations-verlust besser abzufangen

1

       
       

25

EVA-Prinzip muss auch bei Randstunden angewendet werden

1

       
       

26

Gemischtes Doppelstundenmodell ab 5. oder 7. Std.

1

       
       

27

Mischung von Doppel- und Einzelstunden z.B. 1 Doppel/2 Einzel/1 Doppel oder 1 Einzel/2 Doppel/1 Einzel

1

       
       

28

späterer Schulbeginn (ab 8.00 Uhr)

1

       
       

29

Gelegenheit in der Pause zum Nacharbeiten / Durchsprache u.ä. (Kinder nicht immer nach draußen schicken)

1

       
       

30

keine A/B-Wochen einführen, das dies noch mehr Unruhe reinbringt und die nötige Wiederholungsrate bei Sprachen nicht gewährleistet

1

       
       

31

Vertretung auch von Randstunden (auch ab Kl. 10)

1

       
       

32

Mensaplanung muss verbessert werden

1

       
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