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Bildungsplan
und Schulcurriculum |
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Bildungsplanreform für das achtjährige Gymnasium Die gymnasiale Schulzeit
wurde mit dem Schuljahr 2004/2005 generell auf acht Jahre verkürzt. Um den
Schulen genügend Gestaltungsspielräume zu belassen, wird eine Reihe von neuen
Elementen nur Schritt für Schritt eingeführt Im Zentrum der
Bildungsplanreform steht die Absicht, die Unterrichtskultur mit Hilfe von Bildungsstandards
an den Schulen auf eine neue Basis zu stellen. Die Schulen werden keine
Vorgaben über Stoff- oder Lehrpläne erhalten. Bildungsstandards
definieren, über welche fachlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten
sowie Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler am Ende bestimmter
Bildungsabschnitte verfügen müssen. Die Inhalte der
Bildungsstandards sind nur auf zwei Drittel der Unterrichtszeit ausgelegt.
Das übrige Drittel steht jeder Schule für ein schuleigenes Curriculum
zur Verfügung. In dieser Zeit kann eigenverantwortlich in neuen Unterrichtsformen
gelernt und können aktuelle oder regionale Bezüge hergestellt werden, kann
Methodenlernen erfolgen und anderes mehr. In zahlreichen
Fachsitzungen, zwei pädagogischen Tagen und vielen Besprechungen wurde das
schuleigene Curriculum des OHG, auf der Grundlage der neuen Bildungsstandards
erarbeitet:
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